Revell
Das bekannte deutsche Unternehmen Revell, welches sich auf die die Herstellung von Plastikmodellbausätzen, Fertigmodellen und entsprechendem Zubehör spezialisiert hat, gehörte bis 2006 zur amerikanischen Firma Revell Monogram. Die Entstehungsgeschichte reicht bis in die Mitte des 19 Jahrhunderts zurück. Lewis H. Glaser fertigte in seiner Firma seit 1947 Plastikmodelle, nachdem er zuvor erst Werkzeuge zur Plastikherstellung und dann ein Kosmetikprodukt herausbrachte, spezialisierte sich Revell nach dem Krieg auf die Herstellung von Plastikmodellen. Nach zuerst nur einigen Automodellen, wuchs das Sortiment stetig an und umfasste schließlich auch Boote und Flugzeuge.
Die selbstständige Firma Revell ist eine eingetragene Aktiengesellschaft und wird vom deutschen Unternehmer Hans-Ulrich Remfert geführt. Der Firmensitz ist im nordrhein-westfälischen Bürne. Der Höhepunkt der Modellbau-Unternehmen liegt weit in die siebziger Jahren zurück. Zu diesem Zeitpunkt wurde 4000 Verkaufsstellen beliefert und das noch an den amerikansichen Mutterkonzern gebunde Unternehmen Revell zog zu diesem Zeitpunkt nach Bündig in das 15.000 m² große Firmengebäude.
Das Produktionsangebot umfasste damals, wie heute, verschiedenste Fahrzeuge, Flugzeuge, Schiffe, Fertigmodelle und andere Spielzeuge. Das weitreichende Angebot kann durch den Austausch von Formen und Vorlagen mit anderen Modellbauunternhemen gesichert werden.
Zu den beliebtesten Modellen gehören mit 100.000 verkauften Exemplaren das Flugzeugmodell Fokker Dreidecker, welches seinem Vorbild aus dem ersten Weltkrieg nachempfunden ist, sowie die Schiffsmodelle RMS Titanic und das Kriegsschiff Bismarck. Die Produktion wurde mittlerweile nach Osteuropa und Asien verlegt. Auch die Mitarbeiterzahl sank von 170 auf 150 Mitarbeiter und ebenso sank, trotz hoher Marktanteile der Umsatz. Mit geschätzten Marktanteilen von rund 80 Prozent erwirtschaften die insgesamt 150 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von ca. 44 Millionen Euro
