Hello Kitty
Fast alle kleinen Mädchen hierzulande lieben sie und auch erwachsene Mädels sind schnell weich gekocht wenn sie einen aus großen Kulleraugen anschaut und die Welt in einem rosarot Schimmer versinkt. Die Rede ist von „Hello Kitty“ zu Deutsch „Hallo Kätzchen“. Erfunden haben sie die Japaner, genauer die Firma Sanrio zu deren bekanntesten Figuren sie zählt.
Rein optisch ähnelt die katzenähnliche Figur mit einer meist roten Schleife im Öhrchen an eine Comicfigur, die Dick Bruna im Jahre 1955 erfand und Miffy taufte. Das Geburtsjahr der japanischen Hello Kitty war 1974 und seitdem ist sie aus kaum einem Kinderzimmer mehr wegzudenken. Es gibt zahlreiche Produktlinien mit dem Kätzchen. Es gibt Plüschtiere, Aufkleber, Tretroller, Spiele, Bücher, Rucksäcke, Bettwäsche, Kleidung, Sonnenbrillen, Stempel, Stifte, Notizbücher usw. Entwickelt hat die Kitty Yuko Shimizu, eine Designerin der Firma Sanrio. Zwei Jahre später sollte die kleine Katze in Serie gehen.
Die erste Kitty lieh ihr Konterfei einer Geldbörse und wurde für 240 Yen veräußert. Ihren Namen erhielt die Figur von der Katze Kitty aus Lewis Carrolls Erzählung „Alice hinter den Spiegeln“. Wer hätte damals schon gedacht, dass Kitty so eine erfolgreiche Marke wird und die Firma Sanrio damit weltberühmt werden würde? Neben Kitty vertreibt Sanrio auch andere Figuren, die kurzerhand in die Familie von Kitty eingegliedert wurden. Dazu zählen ihre Zwillingsschwester die Katze Mimmy und die Haustiere Hamster Sugar, Hausschwein Schabliu und Katze Charmmy. Ein Freund darf bei diesem tierischen Gespann natürlich auch nicht fehlen und so komplettiert Chococat mit seiner schokoladenfarbenen Nase den Clan. Weltweit wird mit den Produkten „Hello Kitty“ Milliardengewinne erwirtschaftet und die Väter des Kätzchens haben immer wieder Probleme sich gegen Trittbrettfahrer zur Wehr zu setzen und dafür zu sorgen, dass Kitty sich fröhlich weiter in die Herzen der Kinder schnurrt.
